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Mehr Rechte für Tiere! www.hundegesetz.at

Teil 5

Wenn im Training alles schief geht:

Assoziationen können Sie immer neu verknüpfen. Bauen Sie das Training anders auf als zuvor und verwenden Sie ein anderes Signalwort.

In dem Moment, wo nichts mehr geht:

- entweder den Hund für die Geduld belohnen, die er mit Ihnen hatte oder
- etwas verlangen, das der Hund sehr, sehr gut kann und damit beenden und dafür belohnen z.B. "Sitz"

Danach: Pause, nachdenken warum es schief ging. Ein anderes Mal neu mit dem Training beginnen. Der häufigste Trainingsfehler besteht darin, dass das Training zu schwierig für den Hund ist, weil wir viel zu schnell vorangehen. Er versteht uns einfach nicht, besser ist es dort weiter zu machen, wo es noch gut ging. Der zweithäufigste Trainingsfehler besteht darin, dass wir es dem Hund zu einfach machen und er das Interesse verliert.

Ist das Training sehr monoton hilft es abwechslungsreiche Übungen und Leckerlis einzubauen. Wenn das Training für den Hund uninteressant ist, sollten Sie ihn einfach mal für das "nur" dasein, belohnen.

Situationen, in denen Lernen für Hunde unmöglich ist:

- Stress ( Kapitel darüber, folgt noch)

- Angst (auf Körpersprache achten)

- gesundheitliche Probleme, etc.

--> Wenn man in diesen Situationen trotzdem mit dem Hund arbeitet, gerät der Hund zusätzlich unter Stress. Das kann zu einer höheren Bereitschaft zur Aggression führen. "Distress" macht den Hund krank (Magenprobleme usw.).

Tipps:

- Sie sollten nie mit Ihrem Hund trainieren, wenn Sie selbst schlecht gelaunt sind!

- Besser viele kurze Wiederholungen, als ein langes Training. Z.B.öfter am Tag für jeweils 5 Minuten.

Wenn Ihnen die Gesundheit Ihres Vierbeiners wirklich am Herzen liegt:

Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter der Tierfreunde derartig, wie das der Ernährung unserer Hunde.

Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass in Hunde- und Katzenfutter oftmals nur 4 % deklarierter Fleischinhalt enthalten ist. Nicht viel für einen Fleischfresser! Und was ist dann der Rest??

"Die Tiere leiden immer mehr, erschreckend oft plagen sich Hunde und Katzen lange Zeit mit unbekannten Krankheiten. Und nicht nur dass, immer öfter bekommen unsere Lieblinge "Zivilisationserkrankungen" wie Diabetes, Herzkrankheiten, Krebs und vieles mehr."

Die Werbung lässt uns glauben, dass einzig und allein Fertigfutter „... einen ganzen Kerl“ aus unserem vierbeinigen Hausgenossen macht.

Tierärzte und Futterspezialisten hingegen warnen vermehrt vor minderwertigen Inhaltsstoffen des Fertigfutters und den Folgen schlechter Ernährung. Ursache ist hauptsächlich die minderwertige Ernährung, die dem Körper viel zu wenige wertvolle Bionährstoffe zur Verfügung stellt und durch tausende Chemiestoffe belastet und unnötig schwächt.

Wir als Verbraucher stehen ratlos dazwischen und fragen uns verunsichert, wem wir Glauben schenken sollen.

Wie erkenne ich am Etikett ob es ein gutes Futter ist?

Faktum ist, dass heute um die 30.000 Chemiestoffe erlaubt sind, in die Futtermittel beizufügen. Diese Stoffe aus den Chemielaboren sind teilweise nachweislich krebsfördernd und allergiefördernd. Bei anderen Stoffen gibt es unterschiedliche Meinungen aus der Wissenschaft, solche Chemikalien sind dann „umstritten“. Das heißt nichts anderes, als das der eine Wissenschaftler den Stoff als gefährlich einstuft, der andere nicht.

In diesem Falle raten wir auf jeden Fall vor einer Verwendung ab, wenn man sein eigenes Tier nicht zum Versuchskaninchen degradieren will.

Schon der gesunde Hausverstand sagt uns unverblümt, dass eine gesunde Nahrung zur Sicherheit am Besten ganz ohne Chemie hergestellt sein sollte. Da sind Sie auf der sicheren Seite!

Die perfide Problematik der neuesten Gesetzgebung liegt darin, dass nicht einmal mehr E- Stoffe deklariert werden müssen: Neuerdings genügt die Bezeichnung "EU-Zusatzstoffe". Für den Konsumenten wird es so gesehen völlig unmöglich zu erkennen, mit welchen Chemiestoffen das Produkt kontaminiert ist.

Auch die Verwendung von hoch dosierten Vitaminen als Konservierungsstoffe bzw. Antioxidantien ist höchst bedenklich, da überdosierte Vitamine ebenfalls mehr schaden können als sie nützen. Auch das ist wissenschaftlich in Studien belegt.

Dazu kommt, dass diese meist synthetisch hergestellt wurden und in diesem Fall die ebenfalls wichtigen Co-Enzyme, Bioflavonoide, sowie Mineralstoffe und Spurenelemente meist vollkommen fehlen.

Vollwertkost nach unserer Definition bedeutet, dass die Ernährung der natürlichen Kost in der freien Wildbahn so weit wie möglich nachgebildet wird, und die darin enthaltenen, natürlichen Vitamine zusammen mit deren vitalen Beistoffen durch ein vitaminschonendes Verfahren großteils erhalten bleiben.

Als Fazit für Sie:
Wenn EU- Zusatzstoffe und/oder zugesetzte Vitamine angegeben

sind, ist höchste Vorsicht geboten. Chemiefreiheit und natürliche Vitamine sind die Qualitätsmerkmale, nach denen Sie sich orientieren sollten.

Fleisch-Anteil

Sie erkennen hochwertiges Futter daran, dass es einen Fleischanteil enthält, der auch in der Natur gegeben ist. In der Natur frisst der Wildhund das Beutetier komplett, daher Muskeln und Innereien. Das ergibt nach Expertise des Konrad Lorenz Kuratoriums
50 - 70 Prozent.

Fleisch und Innereien.
Warum nicht 100 Prozent? Weil eben im Magen und Darm des Beutetieres Getreide, Früchte, Wurzeln, Blätter und Gräser vorhanden sind. Und zwar nicht roh, sondern vorGEKAUT und vorVERDAUT. Dafür ist die Verdauung eines Fleischfressers gebaut, und für nichts anderes.

Die meisten Trockenfuttersorten bestehen allerdings zum größten Teil aus Getreide und Füllstoffen. Fleisch ist, wenn schon, dann meist in Form von höchst bedenklichen Fleischmehlen enthalten. Denn die Herkunft und die genaue Zusammensetzung von diversen Fleischmehlen ist meist weder nachvollziehbar noch nachkontrollierbar.

Verlangen Sie testweise von Ihrer bisherigen Lieblingsmarke die Volldeklaration der verwendeten Tier-oder Fleischmehle! Sie werden sehen, dass Sie nichts sehen. WENN Sie eine solche Deklaration bekommen, und die Angaben bezeichnen ausschließlich genießbare Innereien und Nebenprodukte und hoffentlich auch Fleisch, dann ist das ein echtes Qualitätsmerkmal.

Daher Vorsicht:

Auch bei Dosen- und Beutelware, also bei sogenannten „Feuchtprodukten“: Wenn es heisst "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse", sollten bei einem Qualitätsprodukt die Nebenerzeugnisse ebenfalls voll deklariert sein.

Fragen Sie auch diesen Lieferanten nach der Volldeklaration der Nebenprodukte. Denn Nebenprodukte sind auch: Haare, Federn, Hufe, Hörner, Häute, etc. Dass undeklarierte Dosen- und Trockenprodukte damit "aufgepeppt" sein könnten, liegt auf der Hand.

Auch wenn der „Fleisch“- Anteil mit 100% angegeben wäre: Wenn die "Nebenprodukte" nicht deklariert sind, dann: Am Besten sofort Hände weg! Denn dann könnte neben einem minimalen Fleischanteil auch jede Menge undeklariertes „Nebenprodukt“ enthalten sein. Und wer will schon seinen Liebling mit Fell, Federn und Klauen füttern?

Futterempfehlung wenn Sie selber kochen wollen:

Sparen Sie nicht am falschen Ende! Das vermeintlich „gesparte" Geld tragen Sie ein paar Jahre später zum Tierarzt, weil ihr Tier ungesund ernährt wurde.

Wenn Sie selbst zubereiten, halten Sie sich am Besten an diese Rohstoffe:

Muskelfleisch (von Rind, Huhn, Lamm; auch Herz und Schlund). Innereien von diesen Tieren, v.a. Pansen und Leber auch, Blättermagen, Niere, Euter etc., wenn Sie es bekommen. Fleisch und Innereien sollen etwa zu gleichen Teilen enthalten sein und 70% der Gesamtmenge ausmachen.

Die restlichen 30% sollen zu gleichen Teilen Gemüse und Cerealien sein

Gemüse: Grob püriertes frisches Gemüse (auch etwas Obst)

Da bietet uns die Natur viele Gemüse und Salate sowie Kräuter, wie Brennnessel, Löwenzahn, Quecke, Giersch, Bärlauch usw.

Cerealien: Reis, Hirse, Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken

Ab und zu: Fisch, Milchprodukte, Eier

Kalzium-Lieferant (1x täglich): Eierschalen oder rohe fleischige Knochen (hier eignen sich für Anfänger v.a. Hühnerhälse, Karkassen und Flügel; auch große Rinderknochen – immer roh!
Und für Fortgeschrittene: Hühnerschenkel, RFK von anderem Geflügel wie Pute und Ente; diverse Knochen von Lamm und Rind – dabei immer darauf achten, wie der Hund die Knochen verträgt und lieber nur Knochen von jungen Tieren nehmen, da diese weicher sind).

Ergänzt wird das ganze durch eine sparsame und sinnvolle Auswahl an Zusätzen. Sollte eine Algen-Kräuter-Mischung (Alge ist Kelp, Jod-Bedarf)sein. Hochwertige, kalt gepresste Öle wie frisch gepresstes Leinöl oder Kaffeelöffel Udusöl (Drogerie) oder Distelöl kommen je nach Jahreszeit oder Kur (z.B. Winter, Fellwechsel, für die Gelenke): Kokosöl, Kokosraspeln, Knoblauch, Ingwer, Grünlippmuschelmehl und MSM, andere Algen wie Chlorella und Spirulina etc.

„Schweinefleisch ist tabu – es kann Erreger der gefährlichen Aujetzkyschen Krankheit auf die Tiere übertragen".

So, Liebe Hundefreunde, nun liegt es bei Ihnen was aus Ihrem Hund werden soll.

Ein gesunder Hund bis ins hohe Alter oder ein ewig kränkelnder?

In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass der kleine finanzielle Vorteil von Billigfutter später durch exorbitant hohe Tierarztkosten wieder geschmälert wird: Ein Tierarztbesuch, auch wegen einer Kleinigkeit schlägt oft mit 50 bis 100 Euro zu Buche.

Wenn Sie dieses Thema fachlich interessiert empfehlen wir Ihnen die Lektüre des Buches "Katzen würden Mäuse kaufen". Der bekannte Starautor Hans-Ulrich Grimm beschreibt in seinem Buch, aus welchen Rohstoffen Tierfutter mitunter tatsächlich hergestellt wird. Wer gute Magennerven hat und sich noch näher mit dem Thema beschäftigen möchte, wird seine helle Freude an der Bibliographie haben.

Ulrich Grimm hat schon in vier Büchern ("Des Teufels Kochtopf", „Die Ernährungslüge“ u.a.) die Machenschaften der Genussmittel- Industrie bloßgestellt. Nun hat er aufdeckt, dass die bunten Kügelchen in den Trockenfutterbeuteln und die saftigen Brocken in den Dosen meist nicht das halten was die vollmundige Werbung verspricht. undefuttermarken.

Mein Rat: Nicht erst auf Krankheiten warten, sondern rechtzeitig für Ihren Liebling vorsorgen und gesunde Nahrung bereitstellen.

Ihre Edith Kirchberger

P.S. Wenn Sie keine Zeit zum Kochen haben, wenden Sie sich an unten stehende Adresse und die Pucher´s senden Ihnen gesundes Futter direkt ins Haus.

Natur- und Tierfreunde Team/ Ing. Albert und Andrea Pucher
Tel: 0650-2022444 od. 555 mail: andrea.pucher@gmail.com

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