Startseite | Kontakt | Impressum | Seitenübersicht

Mehr Rechte für Tiere! www.hundegesetz.at

Teil 7

Gehorsam beim Hund

Gehorsam sollte er sein!

Hilfe, mein Hund hört nicht immer auf rufen „Komm“

Ein Hund sollte möglichst umgehend, gerne und freudig zu seinem Menschen kommen, wenn er gerufen wird. Kommt Ihr Hund nicht immer verlässlich zu Ihnen, wenn Sie ihn rufen, kann das mehrere Gründe haben. Meist reden wir viel zu viel auf unsere Hunde ein und kontrollieren ihn permanent. Auch wenn es in Wirklichkeit gar nicht nötig ist, wird er gerufen. Schnell wird sein Gehorsam für uns zur Selbstverständlichkeit. Er wartet aber auf seinen Lohn, so wie Sie auf Ihr Monatsgehalt. Eine zeitlang wird er Ihr Verhalten tolerieren, aber irgendwann ist Schluss und er fühlt sich regelrecht im Regen stehen gelassen. Manchmal folgt er und manchmal eben nicht. Dieser Umstand könnte unter Umständen sogar Lebensgefährlich werden.

Besonders Kinder neigen dazu, den Hund ständig grundlos zu rufen. Hunde sind wie wir, egoistisch und unglaublich schlau. Schnell stellen sie fest, folgen lohnt sich nicht. Ganz besonders entstehen negative Fehlverknüpfungen, wenn der Hund gerufen und anschließend angeleint wird. Für ihn heißt dann folgen, das Ende vom Spaß und Spiel, das Ende Gerüche aufnehmen zu dürfen.

Wenn er dann auch noch feststellen muss, dass Sie ärgerlich sind, weil er nicht sofort gekommen ist, sinkt seine Motivation auf den Gefrierpunkt. Oberste Regel, verlieren Sie niemals die Geduld!

Jetzt ist es an der Zeit, mit ihm einen neuen Weg einzuschlagen. Machen Sie alles anders als vorher.

Rückruf beibringen

Bringen Sie Ihrem Liebling einen neuen Rückruf bei

Bringen Sie Ihrem Liebling einen neuen Rückruf bei. Wählen Sie ein anderes Wort und verwenden Sie zusätzlich ein Handzeichen, welches Ihr Vierbeiner noch nicht kennt. Aber es sollte immer der gleiche Rückruf sein, klar und eindeutig und nicht ständig wiederholt werden.
Starten Sie die Übung in einer reizarmen Umgebung die ihm vertraut ist, niemand sie stören kann und Sie ihn unter „Kontrolle“ haben. Sie selbst sollten an diesem Tag gut drauf sein. Finden Sie unbedingt vorher heraus, für was er förmlich "sterben" würde. Ihre Aufgabe besteht darin, das „Komm“ so amüsant und lohnend wie möglich zu gestalten.

Rufen Sie ihn nur, wenn Sie 100%ig sicher sind, dass er auch kommen wird. Erleichtern Sie ihm anfangs diese Übung, indem Sie von ihm weg- und dann in die Hocke gehen. Locken Sie ihn zusätzlich mit Ihrer freundlichsten, höchsten Stimmlage. Schon beim geringsten Anzeichen des Erfolges, geben Sie ihm blitzschnell eine ganz besondere Belohnung. Sie sollten nicht länger als 5 Minuten üben und das Training mit einem positiven Gefühl abzuschließen. Trainieren und spielen Sie das mehrmals täglich in allen Situationen durch.
Das nächste Etappenziel ist, diese Übung auch im Freien durchzuführen, erschwert durch verschiedenste geringe Ablenkungen. Überraschen Sie ihn mit abwechslungsreichen Belohnungen. Bei manch einem Hund hat rufen mit Versteckspiele gekoppelt, wahre Wunder gezeigt.

Wenn Sie ein etepetete Hündchen haben, das bei Kälte oder Regen nicht gehen möchte, gehen Sie in die entgegen gesetzter Richtung, aber gehen Sie. Achten Sie jedoch immer darauf, dass keine Gefahr durch vorbeifahrende Autos droht.
Wenn dass gut funktioniert, können Sie noch stärkere Ablenkungen einbauen, lassen Sie ihn mit einen anderen Hund spielen und rufen Sie ihn, wenn es so aussieht das ihm das Spiel nicht mehr so interessiert. Sie sollten immer davon überzeugt sein, dass er kommen wird. Wenn nicht, spürt er das und Sie haben verloren.

Beute

Jagdtrieb bei Hunden kann abtrainiert werden.

Besonders schwierig wird es, wenn Ihr Hund einen ausgeprägten Jagdtrieb hat und Joggern, Radfahrern, laufenden Kindern, Rehen, Kaninchen, Enten nachläuft. Für ihn ist alles was wegläuft „Beute“.

Dies bekommen Sie am ehesten in den Griff, indem Sie sich beim Spazierengehen durch Gegensteuern mit Ihrem Hund sehr intensiv beschäftigen, z.B. mit Bindungstraining, ihm ein Ersatzverhalten antrainieren, wie Nasenarbeit. Oder ihm beibringen, jagen lohnt sich für dich nicht, durch Schleppleinentraining. Es gibt viele Zusatzmöglichkeiten durch Richtiges Spielen oder Gehorsamkeitstraining. Sie werden sich noch leichter tun, wenn Sie über die Beschwichtigungssignale und Stress bei Hunde bescheid wissen, aber dazu ein anderes mal, so Hundeexpertin Edith Kirchberger

Hilfreich dazu wäre, die CD: „Neue Erkenntnisse für Hundehalter “. Oder ein Intensivseminar „rund um den Hund“ zwischen dem 23.-25.April im Wifi Linz.
WIFI Linz, Ausbildung für Hundehalter und Sachkundenachweis-Trainer

Für diesen Online Lehrgang hat Edith Kirchberger keine Zeit und Mühe gescheut und bietet es jedem kostenlos an. Wollen auch Sie ein kleines Stück, vielleicht eine Minute Ihrer Zeit verschenken, dann gehen Sie auf die www.hundegesetz.at Seite und tragen Sie Ihren Namen in die Unterschriftenliste oder bei Reaktionen ein, mehr wünscht sie sich nicht. Bitte teilen Sie uns mit, wenn eine Zoohandlung nicht mit Hunden oder Katzen handelt, so ein Verhalten gehört belohnt und veröffentlicht! Auch wenn Sie frei von Tieren ist, danke.

Haben Sie einen Teil des Lehrganges verpasst, kein Problem wird kostenlos nachgesendet.



Sollten Sie keinen Newsletter von Kirchberger, den kostenlosen Online Lehrgang, hundegesetz.at oder tiersuche.at wünschen, senden Sie bitte unbedingt dieses Original Email, also mit dieser enthaltenen Email Adresse an uns zurück. Im Betreff: Newsletter RAUS eintragen. Eine weitere Kommunikation darüber ist nicht notwendig, mit einem Mausklick sind Sie sofort draußen :-)) Wir bitten tausendmal um Vergebung, wenn Sie dieser Newsletter wegen NEUER Umstellungsarbeiten unerwünscht erreicht haben sollte.

  www.hundegesetz.at