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Teil 13

Was macht eine(n) gute(n) Hundehalter aus?

Was macht eine(n) gute(n) Hundehalter/ HundetrainerIn aus?

Offen sein für Neues, bereit sein, altes Wissen immer wieder neu zu hinterfragen und ständige Weiterbildung!

* Geduld
* Ausgeglichenheit
* Konsequenz
* Timing
* Vorhersehbarkeit
* Beobachtungsgabe
* Einfühlsamkeit / Gespür für das Tier
* Ziel haben und daran festhalten
* Eigene Motivation (=> nicht mit dem Hund trainieren, wenn man schlecht gelaunt ist)
* Kreativität
* Neugierde (=> Wissen, Offenheit)
* Neues Wissen über Hunde
* Humor
* Liebe (hilft auch bei der Auswahl der Ziele und Trainingsmethoden) und Respekt
* Sollte Animal Learn Bücher kennen, Turid Rugaas und Clarissa von Reinhardt, solche Trainer sind am richtigen neuen Weg.
* Jährlicher Besuch des internationalen Hundesymposiums in Bernau!

Ein(e) gute(r) Hundehalter/ HundeführerIn sind Sie, wenn

* Sie sich gegenseitig vertrauen
* Ihr Hund Ihren Blick, Ihre Stimme, Ihre Körpersprache versteht und Ihnen absolut vertraut!
* Sie ihm klare Signale geben, damit er Sie gut „lesen“ kann
* Sie berechenbar für Ihren Hund sind, bzw. werden
* Sie auf Ihren Hund konzentriert sind, auch wenn viel Ablenkung da ist
* Sie eine gute Beobachtungsgabe besitzen bezüglich des Hundeverhaltens
* Sie schnell in Reaktion und zügig im Training sind
* Sie ein gutes Timing für Belohnungen haben
* Sie ihm „Basisfähigkeiten“ vermitteln, wie:
Sitz, Platz, Leinenführigkeit, Blickkontakt zum Mensch, Kommen auf Ruf,
Warten – eine Zeit lang an einem Ort verharren, Stubenreinheit, sich anfassen lassen – für Zecken entfernen, Bürsten, beim Tierarzt etc.
Denn: alles andere ist Nebensache, z.B. ob er „schön“ sitzt oder wie genau…

Erstellen eines Erfolgs/ Trainingsplans

· Was wollen Sie mit Ihrem Hund machen? -> Ziel vorher überlegen.

· Warum wollen Sie dies mit Ihrem Hund tun?
Eigenmotivation (sollte nicht Ehrgeiz z.B. zu gewinnen sein)

· Wie erreicht man dieses Ziel?

· Wo wird trainiert?

· Wann wird trainiert?

· Was motiviert den Hund, das Training mitzumachen?

· Womit wird der Hund belohnt? (Plan B, falls etwas schief geht!)

Bei einer einfachen Übung genügt es, den Plan im Kopf zu erstellen und zu behalten, bei schwierigeren Aufgaben sollte man ihn zu Papier bringen.

Erziehung

Erziehung soll nicht aus „Sitz, Platz, Bei-Fuss-gehen“ bestehen. Laufend Alltagssituationen üben ist viel, viel wichtiger. Er soll bei unbekannten Situationen die Nerven behalten. Durch gezieltes Training ist Ihr Hund „kontrollierbarer“.

An dem Tag, an dem Sie mit dem Training starten, sollten Sie „gut drauf“ sein und viel Geduld und Zeit mitbringen.

Üben Sie in mehreren kurzen Einheiten (5-10 Minuten) über den Tag verteilt. Die optimale Pause besteht aus einem ruhigen Spaziergang, wo er viel schnuppern kann, einfach nur herumliegen, -stehen oder -sitzen kann, alles am Besten ohne Leine. Verlangen Sie in der Pause keine bereits gelernten Signale.

Kein Signal sollte einem anderen ähnlich sein. Signale möglichst nur einmal geben. Führt der Hund es nicht aus, Training überdenken (noch zuviel Ablenkung, zu schnell, zu viel verlangt etc.)

Kann Ihr Hund die Übung bereits unter Ablenkung gut genug (etwa zu 80 % richtig ausführen), können Sie beginnen, die anfänglich immer gegebenen Belohnungen etwas zu reduzieren, aber auch variabel einzusetzen.

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