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Mehr Rechte für Tiere! www.hundegesetz.at

Gesetze BRD

wenn Sie als Hundehalter/in betroffen sind:

Die Vorschriften und die betroffenen Rassen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Prüfen Sie anhand der Hunde-Verordnung Ihres Bundeslandes, ob Ihr Hund zu den betroffenen Rassen gehört. Links zu den Originaltexten der Verordnungen finden Sie hier.
Ist Ihr Hund von den Maßgaben der entsprechenden Verordnung betroffen, empfehlen wir, das weitere Halten Ihres Hundes bei der zuständigen Behörde (meist das Ordnungsamt) zu beantragen. Wenn Unterlagen wie Führungszeugnis, Sachkundenachweis oder Wesensprüfung des Hundes verlangt werden, fragen Sie die Behörde, wo und wie diese Unterlagen zu erhalten sind.
Wenn Sie eine Genehmigung zum Halten des Hundes bekommen, aber dies mit Auflagen wie Maulkorb- und Leinenzwang verbunden ist, können Sie dagegen Widerspruch bei der zuständigen Behörde einlegen. Es ist von Vorteil, sich anwaltliche Hilfe zu nehmen, vorzugsweise einen Anwalt, der sich in Tierschutzrecht und/oder Verwaltungsrecht auskennt.
Wenn Sie keine Genehmigung zum weiteren Halten Ihres Hundes bekommen, können Sie natürlich auch hiergegen Widerspruch einlegen. Da Fristen einzuhalten sind, ist in diesem Fall Eile geboten. Auch hier empfehlen wir, einen Rechtsanwalt mit Kenntnissen in Tierschutz- und/oder Verwaltungsrecht hinzuzuziehen.

Wenn Sie etwas gegen die »Kampfhunde«-Verordnungen tun möchten:

Wenden Sie sich an die Politiker und teilen Sie Ihre Meinung zu den »Kampfhunde«-Verordnungen mit. Die Innenminister der Bundesländer sind für den Inhalt der Verordnungen verantwortlich.

Schreiben Sie auch an die Landtagsabgeordneten, vorzugsweise an die Abgeordneten Ihres Wahlkreises. Denn diese wollen wiedergewählt werden - auch von Ihnen. Wenn genügend politischer Druck gemacht wird, werden die Hunde-Verordnungen möglicherweise geändert. Teilen Sie auch den lokalen Zeitungen Ihre Meinung mit.

Schließen Sie sich mit anderen Betroffenen oder Interessierten zusammen. Fragen Sie bei Ihrem lokalen Tierschutzverein oder z.B. bei örtlichen Hundeschulen nach. Dort finden Sie bestimmt weitere Unterstützung.

Jede Person, die »durch Rechtsvorschrift oder deren Anwendung in ihren Rechten verletzt zu sein oder in absehbarer Zeit verletzt zu werden« droht (§47 Verwaltungsgerichtsordnung), kann gegen die Verordnung klagen. Eine solche Normenkontrollklage kann zur Feststellung der vollständigen oder teilweisen Nichtigkeit der Verordnung führen. Zur Erhebung einer solchen Klage gilt eine Frist von zwei Jahren. Auch hierbei ist anwaltliche Hilfe zu empfehlen.

Mehr unter http://www.tierrechte.de/p200080004000x1022.htmlBundesrepublik Deutschland
Gesetze
Tierschutz-Hundeverordnung

vom 02. Mai 2001 (BGBl. I S. 838)
Tierschutzgesetz

in der Fassung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1207);
Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht

vom 20. August 1990 (BGBl. I S. 1762);
Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz (HundVerbrEinfG)

Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland vom 12. April 2001 (BGBl. I, S. 530)

Mehr unter http://tierhygiene.vetmed.uni-leipzig.de/bundesrepublik_deutschland/th84_index_0.htm

Hamburger-Tierschutzgesetz

hmbgvbl57.pdf [538 KB]

  www.hundegesetz.at